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14:33 - Saturday, 19 October 2019
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zeroPool  


Der Energiebedarf beheizter Aussenschwimmbäder ist nicht unerheblich und Energie wird zweifelsfrei immer teurer. So wundert es auch nicht, dass in den letzten Jahren verstärkt primärenergiesparende Techniken und Komponenten auf dem Markt erschienen sind, die den Anspruch erheben, den Energieverbrauch von Schwimmbädern zu reduzieren.

Einige Firmen in der Branche werben mit trendigen Aussagen wie Niedrig-Energie-Pool und ähnlichem, ohne dabei genauer zu beschreiben, was denn nun ein solcher Niedrig-Energie-Pool überhaupt an Energie verbraucht bzw. einsparen kann. Leider wird nur allzuoft die Aussage von Betriebskosten von nur 1,- €/Tag strapaziert oder vage Prozentsätze einer 'möglichen' Energieeinsparung in den Raum gestellt.

Dieses Projekt geht deshalb mehrere konsequente Schritte weiter, indem in Kooperation mit führenden Herstellern der zeroPool geplant und realisiert wird, der

  1. für fest definierte Rahmendaten
  2. seine gesamte benötigte Energie zur Warmwassertemperierung und Wasseraufbereitung selbst erzeugt und
  3. den Einsatz an Wasserchemie auf ein Minimum reduziert.


Hierfür sind folgende Rahmendaten definiert:

  • Beckenvolumen von ca. 25 m³ bei einer üblichen Wassertiefe von ca. 1,40 m
  • Beckenstandort im Aussenbereich in Bayern (385 m über NN)
  • Wassertemperatur mindestens 26°C
  • sechs monatige Badesaison von Mitte April bis Mitte Oktober
  • Nutzungszeit durchschnittlich 1 h/Tag
  • Poolabdeckung während der Zeiten der Nichtbenutzung

Der zeroPool bietet aber nicht nur den Vorteil von zero Energiekosten, sondern darüber hinaus noch zusätzliche Einnahmen, die auf Grund des Eigenverbrauchs der von den integrierten PV-Modulen erzeugten Energie erzielt werden (nationales Einspeisegesetz).  Auch in Sachen Umweltverträglichkeit werden neue Verfahren und Materialien eingesetzt und weiterentwickelt, die den Einsatz von Chemikalien spürbar reduzieren.

Der zeroPool wird zudem mit Betriebswasser und Regenwasser befüllt. Die Betriebswasserversorgung erfolgt durch die Ingolstädter Stadtwerke, die ein eigenes Versorgungsnetz im gesamten Bebauungsgebiet im Rahmen eines Pilotprojektes realisiert haben. Die Entnahme des Betriebswassers erfolgt aus einer nahegelegenen Quellfassung und erfüllt die mikrobiologischen Anforderungen der EG-Richtlinie für Badegewässer. Die Verwendung von Betriebs- und Regenwasser schont damit weitere Ressourcen.
Der zeroPool wird damit seinem Namen auch in Bezug auf zero Trinkwasserverbrauch gerecht.


Was wir bei Außenwhirlpools im Ganzjahresbetrieb bereits erfolgreich umgesetzt haben (siehe www.envy-spa.de), wird nun auch an dem zeroPool der Größe von ca. 3,20 m x 6,6 m x 1,5 m demonstriert. Um dieses 'ressourcenschonende' Ziel zu erreichen, werden alle Poolkomponenten sprichwörtlich auf den 'Kopf gestellt' und keine Überprüfung möglicher Alternativen außer Acht gelassen.

Im zeroPool kommen optimal dimensionierte Bauelemente und Technikkomponenten zur Anwendung wie beispielsweise:

Durch die geschickte Integration und den Zusammenschluß dieser verschiedenen Komponenten muß die zum Einsatz kommende Technik nicht unbezahlbar bleiben.

Es wird eine wirtschaftliche Amortisation der Mehrinvestition binnen vier Jahre angestrebt.



Der  zeroPool ist auf dem Freigelände unseres Demonstrationsgebäudes errichtet und steht unseren Kooperationspartnern  als auch Interessenten für vorerst drei Jahre für Untersuchungen, Tests und Marketingzwecke zur Verfügung.

 



Das Projekt wird geleitet vom unabhängigen Institut für Innovatives Design (INDESIGN), das ebenso für die wissenschaftlichen Untersuchungen und Tests verantwortlich zeichnet.

 


 
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